Autoren helfen: Neue Wohnzimmer-Lesungen
Veröffentlicht am von Anke Glasmacher
Bild: FOTO & GRAFIKDESIGN: MARC PERINO
Köln (kobinet) Auch dieses Jahr unterstützt das Bündnis "Autoren helfen" mit seinen Wohnzimmerlesungen wieder soziale Projekte. Zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller beteiligen sich bundesweit sowie in Österreich und der Schweiz an der Aktion. Die gespendeten Gelder gehen ohne Abzüge an die beiden Hilfsorganisationen SoulTalk (Psychosoziale Beratung von Geflüchteten für Geflüchtete) sowie an die Dresdner Seenotrettungsmission Lifeline.
2017 unterstützte das Bündnis "Autoren helfen" die Hilfsorganisation Doc Mobile. Wie "Autoren helfen" mitteilte, kamen so 20.555 Euro für die medizinische Hilfe für die geflüchteten Menschen auf Lesbos zusammen. Jetzt hat das Bündnis einen neuen Aufruf gestartet: Auch 2018 kann man wieder Schriftstellerinnen und Schriftsteller für eine private Lesung zu sich ins Wohnzimmer einladen.
Wer wissen will, wie das geht, kann sich auf der Website https://www.autorenhelfen.org informieren. Man kann auf der Seite die eigene Stadt oder Region suchen und den oder die Autorin, die man einladen möchte, anklicken. Dort stehen auch die Informationen zu Autor / Autorin und den Büchern, aus denen gelesen wird. Gegen eine Spende von 100 Euro an eine der beiden diesjährigen Hilfsorganisationen kommt der / die Autorin dann zum vereinbarten Wunschtermin nach Hause. Einzige Voraussetzung: ein Wohnzimmer und mindestens weitere 10 Leute.
Das Bündnis "Autoren helfen" wurde 2015 von fünf Autorinnen gegründet und hat nach eigenen Auskünften bereits über 80.000 Euro an Spenden sammeln können. Wie "Autoren helfen" betont, gehen die Gelder ohne Abzüge direkt an die Projekte.
Weitere Informationen zur diesjährigen Wohnzimmer-Lese-Aktion, dem Bündnis "Autoren helfen", den beteiligten Autorinnen und Autoren und zu den unterstützten Hilfsprojekten gibt es unter: https://www.autorenhelfen.org.
Weitere Fragen beantwortet die Kasseler Autorin und Mit-Initiatorin Maria Knissel unter: +49 (0)561 6908 3966 oder +49 (0)160 7215 104.
