Wie rollstuhlgerecht ist Deutschland?
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Wheelmap
Berlin (kobinet) Die Berliner Sozialhelden, Betreiber von Wheelmap.org, haben analysiert, wie rollstuhlgerecht Deutschland ist. Die Datenbasis dazu stellten rund 490.000 Bewertungen dar, die in Deutschland auf der Online-Karte mithilfe der Community über die letzten Jahre zusammengekommen und stetig mehr geworden sind.
“Es ist schön, dass wir in den meisten Bundesländern einen positiven Trend sehen, aber Verbesserungen von durchschnittlich 6 Prozent innerhalb von 5 Jahren ist noch ausbaufähig. Hier müssen öffentliche Hand und Privatwirtschaft mehr Verantwortung übernehmen, um auch der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht zu werden”, sagt heute Wheelmap-Gründer Raul Krauthausen in Berlin.
Mehr zur Analyse samt Infografiken unter https://news.wheelmap.org/10-jahre-un-brk-ist-deutschland-rollstuhlgerechter-geworden/

Von TN
Siehe https://politiken.dk/indland/kobenhavn/art7048732/Der-er-brug-for-en-h%C3%A5rdere-kurs-mod-p-tyve-p%C3%A5-handikappladser
Von TN
Ah ja, mein Leserbrief passt zum Thema _Rollstuhlgerechtigkeit_, wozu auch das Parken der Autos auf für Behinderte reservierten Parkplätzen gehört. Denn ohne vorhandenes Auto keine Rollstuhlgerechtigkeit (Fahren mit Auto ist ein Teil der Rollstuhlgerechtigkeit).
Da das Wort 'Rollstuhlgerechtigkeit' weder von Krauthausen, noch von kobinet definiert wird, kann das Wort 'Rollstuhlgerechtigkeit' [ha', was ist überhaupt - aus definitorischer Sicht 'Gerechtigkeit'? ...] in alle Himmelsrichtungen eigen[willig] ausgelegt werden.
Von TN
Da es bei kobinet keine Rubrik "Internationales" gibt, die Sache ebenso in Deutschland aktuell ist, sei dies hier mitgeteilt.
Die Stadtverwaltung von Kopenhagen will in Kopenhagen die Autos der Falschparker/innen auf für Autos von Behinderten reservierten Parkplätzen "Krähen" an den Rädern anlegen. Genialer Beschluss, der nur noch vom Verkehrsministerium Dänemarks zu genehmigen sei, wie heute die Tageszeitung Politiken schreibt.