Fachtagung über Diskriminierungsschutz
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: ADS
Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beteiligte sich am 4. Mai am Berliner Aktionstag. Mehrere Hundert Menschen besuchten ihren Stand am Brandenburger Tor und informierten sich über das Themenjahr für behinderte und chronisch kranke Menschen. Für eine Fachtagung über Diskriminierungsschutz interessierte sich der Berliner kobinet-Korrespondent. Am 13. Juni werden in der hiesigen Jerusalemkirche drei bislang unveröffentlichte Studien und Fälle aus der Beratungspraxis vorgestellt.
Das Rechtsgutachten "Schutz vor Benachteiligung aufgrund chronischer Krankheit" geht der Frage nach, inwiefern das Antidiskriminierungs- und Sozialrecht vor Diskrminierung schützt und welche Schutzlücken noch bestehen. Mit der Studie "Zugang zum ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung" werden die Ergebnisse einer sozialpsychologischen Untersuchung aus Sicht der Unternehmen und von Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Die Studie "Barrierefreie Dienstleistungen - Benachteiligung von behinderten Menschen beim Zugang zu Dienstleistungen privater Unternehmen" untersucht, bei welchen Geschäften des Alltags diskriminiert wird.
Eine Podiumsdiskussion, zu der behindertenpolitische Sprecherinnen und Sprecher der fünf Bundestagsfraktionen eingeladen sind steht unter dem Motto "Inklusion verwirklichen - Handlungsansätze der Politik".
