Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten abschaffen
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
Berlin (kobinet) "Dies ist ein guter Tag für Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland. Nach jahrelangem Stillstand hat die Bundesregierung ein klares Startsignal für Verbesserungen in der Alterssicherung gegeben. Jetzt müssen weitere Reformen folgen.“ Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Freitag anlässlich der Zustimmung des Bundesrates zum Rentenpaket.
Der Verbandspräsident forderte die Bundesregierung insbesondere zu Korrekturen bei den Erwerbsminderungsrenten auf. "Die Zahl der Menschen, die arbeiten wollen, es aber nicht mehr können, wächst. Sie sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt, das sie aus eigener Kraft nicht begrenzen können", sagte Adolf Bauer. Dies sei insbesondere auf "systemwidrige" Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten zurückzuführen. Anders als bei einer selbstbestimmten Frühverrentung befänden sich Erwerbsminderungsrentner in einer Zwangslage, begründete Adolf Bauer. "Würden die Abschläge auf die Erwerbsminderungsrenten abgeschafft, könnten die Betroffenen etwas aufatmen."

Von Axisy537
Der Sozialverband Deutschland spukt nur große Töne. Für die Bestandserwerbsminderungsrentner gab es eine Petition. Dieser große Verband wurde um Hilfe gebeten. - KEINE REALTION!!!!!
Auch der VdK wurde um Unterstützung gebeten. Anscheinend haben beide Verbände vergessen, dass sie aus Mitgliedsbeiträgen finanziert werden!
Das Thema Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten ist nun seit 2001. Im neuen Rentenpaket ab 1.7.2014 wurde erwartet, dass auch die Bestandserwerbsminderungsrentner von diesem Paket profitieren werden. Leider ist dies nicht der Fall. . Menschen die aufgrund schwerer Erkrankung, Unfallfolgen oder Behinderung vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen, dürfen nicht mit diesen Abschlägen bestraft werden. Die Betroffenen sind in einer sehr schwierigen Lage. Wo bleibt unser "Sozialstaat" oder haben wir keinen mehr?? Die Abschläge sind unsozial und menschenverachtend!!.
Die Petition von Fr. P. hat es bis in den Petitionsausschuss gebracht. Sie konnte sehr viele Mitstreiter mobilisieren. Großer Dank an diese Person. Hätten die Sozialverbände ihre Hilfe zugesagt, dann wären die erforderlichen 50.000 Unterschriften zusammengekommen. Aber die zwei Verbände reden nur und reden und reden!. Die Sozialverbände verschließen die Augen und schauen weiterhin zu.
Wann wachen endlich die 1,6 Millionen Betroffen auf?
Der Kampf geht weiter!!!!!!!!!
Vielleicht müssen alle Betroffene endlich auf die Straße um ihre Rechte zu kämpfen, wenn sie von den Sozialverbänden im Stich gelassen werden.