5. Mai - Mauern einreißen
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Für Behindertenrechte und eine inklusive Gesellschaft gehen morgen Menschen mit und ohne Behinderung auf die Straße. In Berlin versammeln sich die Demonstranten um 11 Uhr vor dem Bundeskanzleramt. Dann ziehen sie zum Brandenburger Tor, wo wieder eine große Kundgebung zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen stattfindet. Anders als 2014 und in den Jahren davor ist nicht der Pariser Platz, sondern auf der anderen Seite der Platz des 18. März das Ziel. Die Aktion "Wir reißen Mauern ein!" leitet in der Ebertstraße zuvor eine Diskussion mit den für Behindertenpolitik zuständigen Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen ein und soll zeigen, dass Hindernisse auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft zu überwinden sind.
Der 18. März erinnert an die Barrikadenkämpfe der bürgerlichen Revolution von 1848 als auch an die erste freie Wahl der Volkskammer, in der sich die Bürger der DDR mit großer Mehrheit für die deutsche Einheit entschieden hatten. Auf dem Platz des 18. März werden Stände über Verbände und Initiativen der Betroffenen informieren. Am Infostand der Lebenshilfe wird deren Bundesvorsitzende Ulla Schmidt erwartet, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Manuela Schwesig, stellvertretende Parteivorsitzende der Sozialdemokraten, hat sich am Stand von SelbstAktiv angesagt.
