InklusionsbotschafterInnen treffen sich in Mainz
Veröffentlicht am von Christian Mayer
Bild: ISL
Mainz (kobinet) Im weitgehend barrierefreien Tagungshotel INNdependence in Mainz findet heute das erste von drei Treffen der InklusionsbotschafterInnen statt. In dem von der Aktion Mensch geförderten und von der INteressenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten Modellprojekt setzen sich über 35 InklusionsbotschafterInnen dafür ein, dass die UN-Behindertenrechtskonvention und die Inklusion umgesetzt wird.
"Neben den im September in Dresden und Hamburg geplanten Treffen der InklusionsbotschafterInnen geht es heute in Mainz los und die BotschafterInnen aus dem Süden und Westen lernen sich nun endlich persönlich kennen", freut sich der Koordinator des Projektes Ottmar Miles-Paul. Nachdem einige von ihnen bereits erste Projekte angeschoben und sich in die Veränderungsprozesse vor Ort eingemischt haben, geht es bei dem heutigen Treffen in Mainz vorrangig darum, sich auszutauschen und zu vernetzen. "Denn die InklusionsbotschafterInnen sind eine bunte Truppe und werden bei ihren Aktivitäten mit vielen Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Inklusion konfrontiert. Da ist ein gutes Netzwerk um sich gegenseitig mit Rat und Tat zu unterstützen, enorm wichtig", so Ottmar Miles-Paul.
Mit dem Projekt durch das kleine Stipendien für die InklusionsbotschafterInnen vergeben werden, soll unter anderem die Selbstvertretung behinderter Menschen im Prozess der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voran getrieben werden.
Link zu weiteren Informationen zum Projekt, den InklusionsbotschafterInnen und deren Aktivitäten
