Barrierefreiheit bleibt öffentlich im Fokus

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Ferienhäuser am Geiseltalsee
Ferienhäuser am Geiseltalsee
Bild: H. Smikac

Halle / Saale (kobinet) Von Behinderungen Betroffene prüfen Barrierefreiheit in ihrer Region und kommen zu dem Schluss: Vieles ist möglich, aber letztlich geht es nicht ohne Hilfe. In den vergangenen Wochen hat es viel Kritik am Bundesteilhabegesetz und immer wieder die Forderung gegeben, mehr für jene zu tun, die aus verschiedenen Gründen für ein selbstbestimmtes Leben im unterschiedlichen Ausmaß auf Barrierefreiheit angewiesen sind.

Dabei bleibt die Forderung nach Barrierefreiheit offensichtlich im Fokus des öffentlichen Interesses. In Sachsen-Anhalt zeigt sich das zum Beispiel an Veröffentlichungen zu entstehenden Tourismusmagneten am Geiseltalsee sowie in der Doppelstadt Bitterfeld-Wolfen. In beiden Fällen haben sich von Behinderungen Betroffene selbst aufgemacht und geprüft, wie barrierefrei diese Orte eigentlich sind. Die Medien der Region berichteten darüber.

In beiden Fällen konnten die Tester jedoch kein "Ausgezeichnet" vergeben und zögerten augenscheinlich auch noch bei "Gut". Für beide Testfahrten ist festzuhalten: "Vieles geht aber ohne Hilfe geht es letztlich nicht".

Die Berichte zu diesen Testfahrten kann man in den Medien nachlesen. Zum Geisetalsee in einem Artikel der "Mitteldeutsche Zeitung" sowie auf der Website der Stadt Mücheln und den Artikel zur Stadt Bitterfeld-Wolfen ebenfalls auf den Internetseiten der "Mitteldeutsche Zeitung".