Stabileres Rentenniveau ist wichtig

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: omp

Berlin (kobinet) Ein stabileres Rentenniveau ist ein wichtiger Schritt - das betont der SoVD-Präsident Adolf Bauer mit Blick auf die heutigen Kabinettsberatung über das Rentenpaket.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass das Absinken des Rentenniveaus gestoppt werden soll", so Adolf Bauer und unterstreicht weiter:" Damit bewegt sich die Bundesregierung einen Schritt auf unsere Forderung zu, den Wertverlust der Renten nicht länger sehenden Auges zu dulden."

Zugleich hebt er hervor, das jedoch weitere Maßnahmen erforderlich sind, um in Zukunft armutsfeste Renten zu gewährleisten und das Vertrauen in die gesetzliche Alterssicherung wiederherzustellen. Das Ziel bleibt nach Bauers Worten, das Rentenniveau auf die früheren 53 Prozent netto vor Steuern anzuheben.

Positiv sind nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland auch die Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten. Denn die verlängerte Zurechnungszeit bedeutet eine Leistungsverbesserung für Menschen, die arbeiten wollen, es aber nicht mehr können. Allerdings müssen, so schränkt der SOvD ein, alle Rentnerinnen und Rentner deutlicher entlastet werden. Deshalb dürfen die ungerechten Abschläge auf die Erwerbsminderungsrenten nicht länger fortwirken. Zudem bleiben die Ungleichbehandlung bei der Mütterrente und die systemwidrige Finanzierung aus Mitteln der Rentenversicherung falsch.

Die Stellungnahme des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Gesetzentwurf über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz) kann hier nachgelesen werden.