Kein Forum für Singer
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Urania Berlin e.V.
Berlin (kobinet) Das Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“ hat heute seinen Protest gegen die in der Berliner Urania angesetzte Preisverleihung für den „Euthanasie“-Befürworter bekräftigt. Der Aufruf zur Protestkundgebung morgen ab 17 Uhr An der Urania sei weithin auf Resonanz gestoßen.
"Unser Aktionsbündnis setzt seinen Protest fort, weil das Lebensrecht Behinderter nicht öffentlich in Frage gestellt werden darf", wird in der Pressemitteilung betont. Redefreiheit müsse ihre Grenze haben, wenn Redner Positionen vertreten, mit denen die Tötung von Menschen gerechtfertigt oder verlangt wird. Das Aktionsbündnis lehnt die Einladung der Urania zu einer Stellungnahme bei der Preisverleihung ab, um dieser Veranstaltung nicht den Anschein von Legitimität zu verleihen.
Die Urania wurde von verschiedenen Seiten aufgefordert, die Veranstaltung in ihren Räumen abzusagen. Diesen Aufforderungen ist sie bisher nicht nachgekommen. Die durch öffentliche Institutionen und private Unternehmen geförderte Einrichtung, die sich der Vermittlung „wissenschaftlicher Bildung“ verschrieben hat, so das Aktionsbündnis, gibt Peter Singer und seinen Positionen offenbar bewusst ein Forum.
Singer verbrämt seine utilitaristische Philosophie zum Ausdruck von „Mitgefühl“ und größtmöglichem „Glück“, meint das Aktionsbündnis: Dass sie heute wieder öffentlich diskutiert werden soll, halten wir für symptomatisch. Die Popularität und Anschlussfähigkeit seiner Thesen kann nicht nur auf die Aktivitäten Singers zurückgeführt, sondern muss vor einem gesellschaftlichen Hintergrund problematisiert werden. Obwohl allerorten viel von „Inklusion“ die Rede ist, herrscht ein gesellschaftlicher Trend vor, Menschen nach ihrem „Wert“, ihrer „Nützlichkeit“ und nach ihrer Fähigkeit zur „Selbstoptimierung“ zu beurteilen. Wer diesen Kriterien nicht zu genügen scheint, wird als zu beseitigendes Problem wahrgenommen. Dieser Trend zeigt sich unter anderem auch in den aktuellen Debatten zur Liberalisierung von ärztlicher „Sterbehilfe“ – auch im Zusammenhang mit lang andauernder Pflegebedürftigkeit als angeblicher „Last“ für die Gesellschaft. Auch hier soll vermeintliches Leid um jeden Preis, und sei es den des eigenen Lebens, gemindert werden.

Von Gerti
Singers Gefolgschaft formiert sich ebenfalls: http://gegendiehexenjagdaufsinger.blogsport.de/
Obwohl Singer Altsprech aus der Nazizeit für sich und SEIN WOHL (sein 'Heil') beansprucht. Singer hat sich damit auf das Niveaus der Na**s und Fas**istinnen und der Fas**isten aus der Zeit von 1933 bis 1945 zueigen gemacht.
Von Gerti
zur Erinnerung:
Frau Merkel plus Frau Schavan waren es vor ein paar Jahren (als Frau Schavan noch nicht abgedankt hatte und an den Vatikan [als Botschafterin] weggelobt worden war) , die in Deutschland einer us-amerikanischen Lebensvernichterfirma bannig viel Steuergelder schenkten, damit diese Lebensvernichterfirma ihre teutsche Firmenfiliale am Bodensee etabliere, zum Zwecke, dass die genannte Firma einen Gentest (einfache Blutabnahme hierfür reicht aus) entwickele, mit dem gaaanz viele, ja alle, Kinder mit Down Syndrom der Garaus gemacht werde(n kann).
Auftrag also von 'ganz oben'.
Hiermit ist mir auch erklärlich, wieso besonders Frau Merkel nur leere Worte abgibt und Behinderte nur postiv erwähnt, wenn diese in Merkels ominöses Leistungsweltbild zu passen scheinen.
Ja, ja, Frau Merkel und Co., statt Leben zu erhalten, setzt sich die 'Dame' für dessen Abschaffung ein.
Was nun, wenn sich plötzlich der gesellschaftspolitische Wind drehte, alsdass nur noch Behinderte zum Leben zugelassen würden? Wohin dann mit der BundesreGIERung und den ganzen 'gesunden' (hi, hi) Abgeordneten? Wohin mit den gesunden (hi, hi) Lebensverächter/innen aus den Forschungsanstalten, die am Vernichten von Leben 'forschen'?
Die müssten sich dann was einfallen lassen, weshalb sie noch leben dürfen, wenn sie offensichtlich zu gesund fürs (Weiter)Leben zu sein scheinen.
Von Gerti
kobinet schreibt:
"... Die Urania wurde von verschiedenen Seiten aufgefordert, die Veranstaltung in ihren Räumen abzusagen. ..."
Die Frage ist, weshalb jemand vom Aktionsbündnis nicht gegen den Veranstalter geklagt hat.
Wenn landauf, landab Fasch***/innen privavate Veranstaltungsräume, wie die in Gaststätten, zu Veranstaltungen anmieten, gehen mitunter Bürgermeister/innen der betreffenden Orte auf die Barrikaden. Warum nicht hier?
Geklagt werden kann sogar noch heute und auch morgen.
Klagegrund: einem Hetzer und einem Verbieter von behindertem Leben wird Raum und Stimme gegeben und ihm (P. Singer) wird eine Ehrung zuteil.